Die körperliche Ertüchtigung, regelmäßige sportliche Übungen und gesunde Ernährung liegen nicht nur im Trend, sondern sind unabdingbare Voaraussetzung dafür, dass man ein langes Arbeitsleben bis zum Rentenalter ohne körperliche und seelische Schäden überstehen kann. Das liegt nicht nur an den ständig steigenden Herausforderungen am Arbeitsplatz, sondern auch daran, dass viele Tätigkeiten kaum noch körperliche Anstrengungen erfordern. Wenn einmal die Einsicht in die Notwendigkeit von regelmäßiger sportlicher Betätigung gekommen ist übersieht man jedoch leicht, dass ein unkontrolliertes Vorgehen bei der Einrichtung von täglichen Trainingseinheiten und Leibesübungen schnell zu gesundheitlichen Schädigungen führen kann, die unter Umständen zu dauerhaften körperlichen Belastungen führen können. Bei dem Einstieg in den so wichtigen Tagesablauf mit der Integration von regelmäßigem Fitness Training, sollte man sich daher nicht scheuen die Sportmedizin mit in sein Fitness Programm einzubeziehen.
Für untrainierte Körper ist Vorsicht geboten
Gelegnheits – und Feierabendkicker treffen sich häufig zu spontanen Fußball – Events. Zerrungen, Verstauchungen und andere körperlichen Gebrechen sind dabei an der Tagesordnung. Nicht selten sind dann lange Ausfallzeiten am Arbeitsplatz die Folge, die andere Kollegen und nicht zuletzt der Arbeitgeber ausbaden müssen. Noch schlimmer sieht es bei Wintersportlern aus, die sich oft die gefährlichsten Abfahrten zutrauen, obwohl es die körperliche Verfassung eigentlich nicht zulassen würde. Die Meldungen über schwerste Unfälle mit komplizierten Knochenbrüchen reißen daher zur Winterzeit nicht ab und sind die konsequenten Folgeerscheinungen.
Das Grundprinzip der Sportmedizin liegt darin, die Bedeutung des Sportes auf unsere Leistungsfähigkeit hin zu untersuchen. Es ist zunächst einmal wichtig, für sich selbst die richtige und zweckmäßigste Sportart zu finden, die den eigenen körperlichen Voraussetzungen und Fähigkeiten am ehesten entspricht. Bei Übergewichtigen ist intensives Lauftraining im Anfangsstadium in den meisten Fällen kontraproduktiv. Schädigungen von Kniegelenken und schmerzhafte Reizungen der Achillessehne sind typische Folgen. Eine gute Beratung und eine gründliche Untersuchung des körperlichen Gesamtzustandes sollte daher unbedingt am Anfang regelmäßiger sportlicher Betätigungen stehen.
Die ausgewogene Ernährung ist wichtiger Begleiter für den aktiven Sportler
Für viele Sportarten ist das richtige Körpergewicht wichtigste Voraussetzung, um diese dauerhaft und für seinen eigenen Körper vorteilhaft zu betreiben. Die Ernährung wird daher anfänglich im Mittelpunkt der Beratungen stehen. Durch die regelmäßige sportmedizinische Betreuung wird auch die Motivation aufrecht erhalten, den einmal begonnenen Weg, den persönlichen Tagesablauf mit Fitness Training anzureichern und beizubehalten und den aufgestellten Ernährungsempfehlungen zu folgen.
Ohne die fachmännische Beratung wird kaum jemand in der Lage sein, den richtigen Weg für eine ausgewogene Ernährung für sein Bedürfnisse zu finden. Anfängliche körperliche Defizite, wie ein zu hohes Körpergewicht, müssen eine spätere Ausübung seiner Lieblingssportart nicht ausschließen.




